Micron Document
____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|


The NomadNet German Wikipedia | Archives | Info
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b

🔍 Search

ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ

Plateosaurus
──────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────
top
Plateosaurus („Breitweg-Echse“) ist eine basale (ursprĂŒngliche) Gattung der sauropodomorphen Dinosaurier. Sie ist Typus- und namensgebende Gattung der Familie Plateosauridae. Funde dieser Tiere stammen aus der Obertrias (mittleres Norium bis Rhaetium), vor allem Mitteleuropas, und sind damit etwa 217 bis 201 Millionen Jahre alt.

Derzeit werden zwei Arten von Plateosaurus anerkannt: die Typusart P. engelhardti aus dem spĂ€ten Norium und Rhaetium sowie die erdgeschichtlich etwas Ă€ltere Art P. gracilis aus dem frĂŒhen Norium. Systematik und Taxonomie der plateosauriden Dinosaurier sind allerdings noch immer umstritten, und es besteht eine Vielzahl von Gattungs- und Artsynonymen.

Der erste Fund eines Plateosaurus gelang 1834 Johann Friedrich Engelhardt in der Region Heroldsberg unweit von NĂŒrnberg. Er ĂŒbergab das Material dem Frankfurter Wirbeltier-PalĂ€ontologen Hermann von Meyer zur Bearbeitung. Dieser beschrieb es 1837 unter dem Namen Plateosaurus engelhardti. Damit war Plateosaurus der fĂŒnfte wissenschaftlich beschriebene Dinosaurier, wenn auch die Gattung von Richard Owen nachfolgend nicht zur Definition der Dinosauria herangezogen wurde, da das seinerzeit bekannte Material recht unvollstĂ€ndig und nach damaligem Kenntnisstand schwer als Dinosaurier zu erkennen war. Heute ist Plateosaurus einer der am besten bekannten Dinosaurier, von dem weit ĂŒber 100 teils vollstĂ€ndige Skelette in sehr guter Erhaltung gefunden wurden.

Plateosaurus war ein bipeder (zweibeiniger) Pflanzenfresser mit einem kleinen SchĂ€del, der auf einem langen, biegsamen Hals saß, scharfen, aber gedrungenen ZĂ€hnen, krĂ€ftigen Hinterbeinen und einer starken Greifhand mit vergrĂ¶ĂŸerter Daumenkralle, die möglicherweise bei der Nahrungsbeschaffung oder dem Abwehrverhalten eingesetzt wurde. Ungewöhnlich fĂŒr einen Dinosaurier ist die bei Plateosaurus stark ausgeprĂ€gte EntwicklungsplastizitĂ€t (englisch: developmental plasticity): Ausgewachsene Individuen waren nicht alle mehr oder minder gleich groß, sondern zwischen 4,8 und 10 m lang und wogen zwischen 600 kg und 4 Tonnen. Die Lebensdauer der meisten Individuen, die bislang untersucht wurden, lag zwischen 12 und 20 Jahren.

Trotz der reichhaltigen Funde und der guten Erhaltung des Materials war das Erscheinungsbild von Plateosaurus lange Zeit umstritten, was zu teilweise einander widersprechenden Rekonstruktionen fĂŒhrte. Einige Forscher entwarfen Hypothesen zur Fortbewegung, ErnĂ€hrung, PalĂ€obiologie und -ökologie sowie zur Taphonomie der FundstĂŒcke, die nach aktuellem Stand der Forschung in klarem Widerspruch zu den geologischen und palĂ€ontologischen Befunden stehen, die sich aus der Skelettanatomie und den Gegebenheiten der Fundstellen ableiten lassen. Seit 1980 wurden die Taxonomie und Taphonomie, seit 2000 die Biomechanik und andere Aspekte der PalĂ€obiologie von Plateosaurus neu untersucht, wodurch sich das Gesamtbild der Gattung grundlegend geĂ€ndert hat.

Wegen seiner HĂ€ufigkeit in SĂŒddeutschland verlieh der PalĂ€ontologe Friedrich August Quenstedt Plateosaurus den Spitznamen „schwĂ€bischer Lindwurm“.

Contents

‱ Etymologie
‱ Taphonomie
‱ Weblinks

──────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────

Beschreibung

Plateosaurus gehört zu einer Gruppe frĂŒher pflanzenfressender Echsenbeckendinosaurier, die traditionell als Prosauropoden bezeichnet wurden.cite-ref-huene1932-3-0[3] Heute sprechen die meisten Forscher statt von „Prosauropoden“ von „basalen Sauropodomorpha“, also Sauropodomorphen, die im Stammbaum unterhalb der Sauropoda stehen. Plateosaurus zeigt einen fĂŒr zweibeinig laufende Pflanzenfresser typischen Bauplan: ein kleiner SchĂ€del sitzt auf einem langen, biegsamen Hals aus zehn Halswirbeln, der Rumpf ist gedrungen und geht in einen langen, flexiblen Schwanz aus ĂŒber 40 Wirbeln ĂŒber.cite-ref-jaekel1911-4-0[4]cite-ref-moser2003-5-0[5] Die Arme von Plateosaurus gehören zu den kĂŒrzesten, die bei „Prosauropoden“ vorkamen, waren aber krĂ€ftig, und die Hand an das Greifen großer Objekte angepasst.cite-ref-huene1926-6-0[6]cite-ref-mallisontdpii-7-0[7] Der SchultergĂŒrtel war schmal (in Skelettmontagen und Zeichnungen oft falsch rekonstruiert),cite-ref-mallisontdpii-7-1[7] mit sich in der Mitte berĂŒhrenden SchlĂŒsselbeinen,cite-ref-huene1926-6-1[6] wie sie auch von anderen „Prosauropoden“ bekannt sind.cite-ref-yatesvasc2005-8-0[8] Die Beine waren lang und wurden senkrecht unter dem Körper gehalten, und der Fuß war digitigrad. Plateosaurus war also ein ZehengĂ€nger und an zĂŒgiges zweibeiniges Laufen angepasst.cite-ref-huene1926-6-2[6]cite-ref-mallisontdpii-7-2[7]cite-ref-christetal1996-9-0[9]cite-ref-mallisontdpi-10-0[10]

Der SchĂ€del von Plateosaurus war klein und schmal.cite-ref-jaekel1911-4-1[4]cite-ref-huene1926-6-3[6]cite-ref-galton1984-11-0[11] Die Schnauze war von vielen kleinen, blattförmigen ZĂ€hnen besetzt, von denen fĂŒnf oder sechs im PrĂ€maxillare (Zwischenkieferbein), 24 bis 30 im Maxillare (Oberkieferknochen) und zwischen 21 und 28 im Unterkiefer standen.cite-ref-jaekel1911-4-2[4]cite-ref-huene1926-6-4[6]cite-ref-galton1984-11-1[11] Die geriffelt, breit blattförmigen Zahnkronen waren geeignet, Pflanzenmaterial zu zerquetschen.cite-ref-jaekel1911-4-3[4]cite-ref-huene1926-6-5[6]cite-ref-galton1984-11-2[11] Es ist wahrscheinlich, dass Plateosaurus sich ausschließlich von Pflanzen ernĂ€hrte.cite-ref-galton1984-11-3[11] Die Augen waren seitlich gerichtet, nicht nach vorne, so dass eine gute Rundumsicht, nicht aber ein stereoskopisches Sehen gegeben war.cite-ref-jaekel1911-4-4[4]cite-ref-huene1926-6-6[6]cite-ref-galton1984-11-4[11] Bei einigen Funden sind sklerotische Augenringe erhalten. Solche Ringe aus verknöcherten Platten schĂŒtzen den Augapfel vor Verletzungen.cite-ref-jaekel1911-4-5[4]cite-ref-huene1926-6-7[6]cite-ref-galton1984-11-5[11]

Wie fĂŒr Dinosaurier allgemein ĂŒblich, waren die Rumpfrippen von Plateosaurus zweiköpfig,cite-ref-mallisontdpi-10-1[10] das heißt, sie gabelten sich an ihrem oberen Ende in einen oberen und einen unteren Ast, die jeweils mit einem Gelenkkopf (Capitulum bzw. Tuberculum) versehen waren. Die Gelenkköpfe bildeten mit entsprechenden GelenkflĂ€chen (Diaposphyse bzw. Parapophyse) des jeweiligen RĂŒckenwirbels ein mit mĂ€ĂŸigem Spielraum ausgestattetes Scharniergelenk. Das Zusammenspiel aller dieser Gelenke mit der Atemmuskulatur ermöglichte es dem Rippenkorb sich im Atemrhythmus zu weiten und wieder zu verengen. Mithilfe eines computermodellierten Skeletts konnte, unter BerĂŒcksichtigung der natĂŒrlichen Stellung jedes Wirbels und der daraus folgenden Ausrichtung der Drehachsen der beiden jeweils gelenkenden Rippen, ein Atemzugsvolumen von ca. 20 l fĂŒr ein Exemplar mit ca. 690 kg Körpergewicht abgeschĂ€tzt werden, was einem Wert von 29 ml pro Kilogramm Körpergewicht entspricht.cite-ref-mallisontdpii-7-3[7] Dieser letztgenannte Wert ist typisch fĂŒr viele Vögel, zum Beispiel GĂ€nse, und deutlich höher als der Durchschnittswert fĂŒr SĂ€uger.cite-ref-frappeletal2001-12-0[12] Daraus lĂ€sst sich schließen, dass Plateosaurus vermutlich eine vogelartige Lunge mit unidirektionalem Luftfluss und Ventilation durch LuftsĂ€cke besaß,cite-ref-mallisontdpii-7-4[7] auch wenn Plateosaurus keine postkraniale Pneumatisierung des Skeletts zeigt (Öffnungen und HohlrĂ€ume, die das Vorhandensein von LuftsĂ€cken in den Knochen anzeigen).cite-ref-wedel2007-13-0[13] Zusammen mit Indizien aus dem Aufbau und Wachstum der Knochencite-ref-sander1992-14-0[14] deutet dies auf eine WarmblĂŒtigkeit von Plateosaurus hin.cite-ref-sk2005-15-0[15]cite-ref-perryetalinpress-16-0[16]

Die Typusart von Plateosaurus ist P. engelhardti.cite-ref-vonmeyer1837-17-0[17] Ausgewachsene Individuen dieser Art erreichten eine KörperlĂ€nge zwischen 4,8 und 10 Meterncite-ref-sk2005-15-1[15] und ein Körpergewicht von 600 kg bis zu 4 Tonnen.cite-ref-mallisontdpi-10-2[10] Die zweite, Ă€ltere Art P. gracilis (ehemals Sellosaurus gracilis) war etwas kleiner und erreichte KörperlĂ€ngen von 4 bis 5 Metern. Über den SchĂ€del dieser Art gibt es keine gesicherten Erkenntnisse, da die Zugehörigkeit eines sehr gut erhaltenen SchĂ€dels (Exemplarnummer GPIT 18318a) in der Sammlung des Instituts fĂŒr Geowissenschaften TĂŒbingen zu P. gracilis fraglich ist.cite-ref-yates2003-18-0[18]

Entdeckung und Historie

Der Chemieprofessor Johann Friedrich Philipp Engelhardt entdeckte 1834 einige Wirbel und Beinknochen nahe Heroldsberg bei NĂŒrnberg.cite-ref-moser2003-5-1[5] Diese ĂŒberließ er Hermann von Meyer zur Bearbeitung, der sie 1837 als neue Gattung Plateosaurus mit dem Artnamen engelhardti beschrieb.cite-ref-vonmeyer1837-17-1[17] Seitdem sind insgesamt Reste von weit ĂŒber 100 Individuen von Plateosaurus gefunden worden.cite-ref-sander1992-14-1[14]

Insgesamt ist an ĂŒber 50 Fundstellen in Deutschland Material von Plateosaurus gefunden worden, hauptsĂ€chlich entlang des Neckars und der Pegnitz, außerdem in der Schweiz und in Frankreich.cite-ref-weis1984-19-0[19] Drei Fundstellen sind von besonderer Bedeutung, weil hier besonders viel und besonders gut erhaltenes Material gefunden wurde. Zwischen 1910 und 1930 wurden bei Ausgrabungen in einer Tongrube in Halberstadt in Sachsen-Anhalt zwischen 39 und 50 Skelette gefunden, die zum Großteil zu Plateosaurus, aber auch zu Liliensternus und Halticosaurus gehören.cite-ref-weis1984-19-1[19] Ein Teil des Plateosauriermaterials wurde von Otto Jaekel zu P. longiceps gestellt,cite-ref-jaekel1913-20-0[20] einer Art, die heute als jĂŒngeres Synonym von P. engelhardti und somit als ungĂŒltig angesehen wird. Der Großteil des Materials ging an das Museum fĂŒr Naturkunde in Berlin, wo große Teile im Zweiten Weltkrieg zerstört wurden.cite-ref-weis1984-19-2[19] Die Fundstelle in Halberstadt ist heute mit einem Wohngebiet ĂŒberbaut.cite-ref-weis1984-19-3[19]

An der zweiten reichhaltigen Fundstelle von Plateosaurus in Deutschland, einem Steinbruch in Trossingen, zwischen Schwarzwald und SchwĂ€bischer Alb, wurden Anfang des 20. Jahrhunderts von Kindern Knochen entdeckt und ihrem Lehrer ĂŒbergeben. Dieser verstĂ€ndigte Eberhard Fraas, Konservator an der Stuttgarter Naturaliensammlung (heute Staatliches Museum fĂŒr Naturkunde Stuttgart). In drei Grabungen zwischen 1911 und 1932 wurde die Fundstelle erschlossen.cite-ref-mas-21-0[21] Bei Grabungskampagnen unter der Leitung von Fraas (1911–1912), Friedrich von Huene (1921–23),cite-ref-huene1926-6-8[6]cite-ref-huene1928-22-0[22] und schließlich Reinhold Seemann (1932) wurden insgesamt 35 vollstĂ€ndige oder großenteils vollstĂ€ndige Skelette von Plateosaurus gefunden, sowie Teile von weiteren ca. 70 Individuen.cite-ref-weis1984-19-4[19] 2007 begann eine neue Grabung (Stand Oktober 2010).cite-ref-mas-21-1[21]

Die Plateosaurus-Fossilien in der Tongrube Gruhalde der Tonwerke Keller AG in Frick (Schweiz) wurden erstmals 1976 bemerkt.cite-ref-sander1992-14-2[14] Die Knochen dieser Fundstelle wurden meist bei der Kompaktion und Verfestigung der Tone im Rahmen der Diagenese stark deformiert. Dennoch bietet Frick Skelette, die in Bezug auf VollstĂ€ndigkeit und Körperhaltung mit denen von Trossingen und Halberstadt vergleichbar sind.cite-ref-sander1992-14-3[14] 2015 legte ein Grabungsteam in Frick ein acht Meter langes Skelett eines Plateosaurus frei; es handelt sich um das grĂ¶ĂŸte je in der Schweiz gefundene Saurierskelett.cite-ref-23[23]

Bei einer Erkundungsbohrung im Snorre-Ölfeld in der nördlichen Nordsee wurde 1997 aus 2651 m Tiefe unter dem Meeresspiegel ein Knochen erbohrt, der von den Arbeitern zunĂ€chst fĂŒr ein Pflanzenfossil gehalten wurde.cite-ref-hurum2006-24-0[24] Der Knochen wurde 2003 allerdings als BruchstĂŒck eines Beinknochens von Plateosaurus identifiziert.cite-ref-hurum2006-24-1[24] Funde auf dem grönlĂ€ndischen Festland, die zunĂ€chst als zu Plateosaurus gehörig eingestuft wurdencite-ref-jenkins-etal-25-0[25], sind mittlerweile einer eigenen Gattung zugeordnet worden.cite-ref-26[26]

Systematische Einordnung und Typusmaterial

Schon in der ErsterwĂ€hnung 1837 postulierte von Meyer eine enge Verwandtschaft von Plateosaurus mit den aus England beschriebenen „Saurier“-Gattungen Iguanodon und Megalosaurus.cite-ref-vonmeyer1837-17-2[17] 1845 prĂ€gte er die Gruppenbezeichnung „Pachypodes“cite-ref-vonmeyer1845-27-0[27] fĂŒr Plateosaurus, Iguanodon, Megalosaurus und Hylaeosaurus, die jedoch aufgrund der PrioritĂ€tsregel in Synonymie mit dem bereits 1842 von Owen geprĂ€gten Namen „Dinosauria“ fiel.

Plateosaurus ist die Typusgattung der Familie Plateosauridae, der sie ihren Namen gegeben hat. Diese wurde 1895 erstmals von Othniel Charles Marsh innerhalb der Theropoda aufgestelltcite-ref-marsh1895-28-0[28] und 1926 von Huene in die Prosauropoda verlegt;cite-ref-huene1926a-29-0[29] eine Zuordnung, die von den meisten spÀteren Bearbeitern akzeptiert wurde.cite-ref-ccyoung1941-30-0[30]cite-ref-bonaparte1971-31-0[31] Lange Zeit beinhaltete die Familie nur Plateosaurus und seine Synonyme (u. a. Sellosaurus),cite-ref-huene1905-32-0[32] bis 2004 eine Zugehörigkeit von Unaysaurus vorgeschlagen wurde.cite-ref-lealetal2004-33-0[33]

Plateosaurus ist auch der erste wissenschaftlich beschriebene „Prosauropode“.cite-ref-huene1932-3-1[3] Die Taxonomie der „Prosauropoda“ wird in der wissenschaftlichen Literatur kontrovers diskutiert, und es wird mittlerweile von vielen Forschern angezweifelt, dass sie eine monophyletische Gruppe sind. Stattdessen stellen sie wohl eine Reihe von Abzweigen aus der Stammlinie der Sauropoden dar, weswegen der Begriff in AnfĂŒhrungszeichen verwendet wird. Eine aktuelle Studie von Adam Yates findet Plateosaurus als Schwestertaxon zu Unaysaurus, beide zusammen als Plateosauridae als Schwestergruppe zu Ruehleia, und zusammen mit dieser in den Plateosauria als Schwestergruppe zu einem Taxon das unter anderem Riojasaurus, Massospondylus und die Sauropoda umfasst.cite-ref-yates2010-34-0[34]

(Der Begriff „Prosauropoda“ wird heute meist fĂŒr alle Taxa von Efraasia bis zu den Sauropoda verwendet, allerdings besteht bei einigen Taxa keine klare Einigkeit, ob sie Sauropoden oder eher hochentwickelte „Prosauropoden“ sind. Oft wird auch der Begriff „basale Sauropodomorpha“ verwendet, der aber wegen der teils stark abgeleiteten Merkmale von u. a. Plateosaurus nicht allgemeine Akzeptanz findet. Auch innerhalb des Stammbaums werden stark unterschiedliche Beziehungen vorgeschlagen. Der obige Stammbaum ist also nur als Beispiel fĂŒr mögliche VerwandtschaftsverhĂ€ltnisse zu sehen.)

Die Typenserie von Plateosaurus engelhardti bestand aus „ungefĂ€hr 45 Knochen“,cite-ref-blankenhorn1898-35-0[35] von denen jedoch fast die HĂ€lfte verloren gegangen sind.cite-ref-moser2003-5-2[5] Das restliche Material wird am Institut fĂŒr PalĂ€ontologie der UniversitĂ€t Erlangen-NĂŒrnberg aufbewahrt.cite-ref-moser2003-5-3[5] Aus dieser Serie wĂ€hlte Markus Moser ein unvollstĂ€ndiges Sakrum als Lectotypus.cite-ref-moser2003-5-4[5] Die TypuslokalitĂ€t ist nicht genau bekannt, aber Moser kam aufgrund der alten Literatur und der KnochenfĂ€rbung und -erhaltung zu dem Schluss, dass das Material vom BuchenbĂŒhl, etwa 2 km sĂŒdlich von Heroldsberg nahe NĂŒrnberg in Bayern stammt.cite-ref-moser2003-5-5[5]

Der Holotyp von Plateosaurus gracilis, ein unvollstĂ€ndiges Skelett ohne Kopf aus dem Stuttgarter Stadtteil Heslach, wird am Staatlichen Museum fĂŒr Naturkunde Stuttgart aufbewahrt.cite-ref-yates2003-18-1[18]

Etymologie

Die Ableitung des Namens „Plateosaurus“ ist nicht einwandfrei zu klĂ€ren. Wie von Markus Moser ausfĂŒhrlich dargelegt,cite-ref-moser2003-5-6[5] enthĂ€lt die Erstbeschreibung durch von Meyercite-ref-vonmeyer1837-17-3[17] keine Angaben. Eine ganze Anzahl von Interpretationen sind vorgeschlagen worden, die erste davon von Agassiz. Dieser gab Altgriechisch platy (sic)/Ï€Î»ÎŹÏ„Î· (Paddel, Ruder; Agassiz ĂŒbersetzte dies Lateinisch pala = Spaten) an, sowie sauros/ÏƒÎ±áżŠÏÎżÏ‚ (Echse, Eidechse).cite-ref-agassiz1844-36-0[36] Konsequent Ă€nderte er den Namen in Platysaurus,cite-ref-agassiz1846-37-0[37] was er vermutlich vom Griechischen platys/πλατύς (breit, flach, breitschultrig) ableitete. Dieser Name stellt ein jĂŒngeres und somit ungĂŒltiges Synonym dar. SpĂ€tere Autoren kopierten diese Ableitung, so dass Plateosaurus oft als „Breite Echse“ oder „Flache Echse“ ĂŒbersetzt wird. Dabei wird oft behauptet, dass sich platys/πλατύς auf die seitlich abgeflachten ZĂ€hne von Plateosaurus beziehen soll.cite-ref-vollrath1959-38-0[38] Dies ist aber nicht möglich, da bei der Erstbeschreibung gar keine ZĂ€hne vorlagen. Moser schlĂ€gt daher als wahrscheinlichen Stamm Altgriechisch plateia/Ï€Î»Î±Ï„Î”ÎŻÎ± (breiter Weg) vor, was besser zum Stamm von Plateosaurus passt, der klar „plate“- und nicht „platy“- lautet. Daher sollte Plateosaurus als „Breitwegechse“ ĂŒbersetzt werden.cite-ref-moser2003-5-7[5]

Arten von Plateosaurus

GĂŒltige Arten

Die Geschichte der Taxonomie von Plateosaurus ist komplex und verwirrend.cite-ref-moser2003-5-8[5] Nach dem Stand von 2009 werden nur zwei Arten als gĂŒltig anerkannt,cite-ref-moser2003-5-9[5]cite-ref-yates2003-18-2[18] die Typusart P. engelhardti und die etwas Ă€ltere Art P. gracilis, die vormals in einer selbststĂ€ndigen Gattung als Sellosaurus gracilis gefĂŒhrt wurde. Peter Galton zeigte, dass alles SchĂ€delmaterial aus Trossingen, Halberstadt und Frick zu einer Art gehört.cite-ref-galton1984-11-6[11] Markus Mosers detaillierte Untersuchung nahezu allen plateosauriden Materials aus Deutschland und der Schweiz ergab, dass alles bisher zu Plateosaurus und der Großteil des zu anderen plateosauriden Gattungen gestellten Materials aus dem Keuper zur gleichen Art gehört, wie das Typusmaterial (d. h. zu P. engelhardti).cite-ref-moser2003-5-10[5] Moser stellte die EigenstĂ€ndigkeit von Sellosaurus als Gattung in Frage, Ă€ußerte sich jedoch nicht dazu, ob dieses Material eine eigenstĂ€ndige Art in der Gattung Plateosaurus darstellt. Adam Yates von der University of the Witwatersrand legte dar, dass es sich wohl in der Tat bei diesem Material um eine zweite, Ă€ltere Art von Plateosaurus handelt, also P. gracilis.cite-ref-yates2003-18-3[18] Dies hatte von Huene schon 1926 vorgeschlagen.cite-ref-huene1926-6-9[6]

UngĂŒltige Arten

Alle Arten von Plateosaurus außer P. gracilis haben sich als jĂŒngere Synonyme der Typusart oder als ungĂŒltige Namen erwiesen.cite-ref-moser2003-5-11[5]cite-ref-yates2003-18-4[18] Von Huenecite-ref-huene1932-3-2[3] erstellte fĂŒr fast jedes einigermaßen vollstĂ€ndige Skelett eine Art oder sogar Gattung, insgesamt drei Arten von Pachysaurus und sieben von Plateosaurus fĂŒr die Trossinger Funde sowie eine Art von Gresslyosaurus (benannt nach Amanz Gressly) und acht von Plateosaurus aus dem HalberstĂ€dter Material.cite-ref-sander1992-14-4[14] SpĂ€ter synonymisierte er viele dieser Arten,cite-ref-huene1926-6-10[6] blieb aber ebenso wie Jaekel ĂŒberzeugt, dass mehr als eine Gattung und auch mehr als eine Art von Plateosaurus an beiden Fundorten vorkam.cite-ref-jaekel1913-20-1[20] Systematische Studien durch Galton reduzierten die Anzahl der als gĂŒltig angesehenen Gattungen und Arten drastisch. Galton synonymisierte zunĂ€chst alles SchĂ€delmaterial,cite-ref-galton1984-11-7[11]cite-ref-galton1985-39-0[39]cite-ref-galton1986-40-0[40] beschrieb aber Unterschiede zwischen den Syntypen von P. engelhardti und dem Trossinger Material, welches er zu P. longiceps stellte.cite-ref-galton2000-41-0[41] P. trossingensis, P. fraasianus und P. integer erkannte er als synonym zu P. longiceps.cite-ref-galton2001-42-0[42] Markus Moser zeigte jedoch, dass P. longiceps selbst ein jĂŒngeres Synonym zu P. engelhardti ist.cite-ref-moser2003-5-12[5] DarĂŒber hinaus bestanden eine Reihe von Arten in anderen Gattungen fĂŒr Material, das zu P. engelhardti zĂ€hlt, darunter Dimodosaurus poligniensis, Gresslyosaurus robustus, Gresslyosaurus torgeri, Pachysaurus ajax, Pachysaurus giganteus, Pachysaurus magnus und Pachysaurus wetzelianus.cite-ref-moser2003-5-13[5]

Allerdings lagern eine ganze Reihe von „Prosauropoden“-funden aus dem Knollenmergel in Museumssammlungen, meist als Plateosaurus im Katalog gefĂŒhrt, die nicht zur Typusart und eventuell auch nicht in die Gattung Plateosaurus gehören.cite-ref-weishampeletal2004dinosauria-43-0[43] Teils ist dieses Material nicht diagnostisch verwertbar, anderes ist als nicht zugehörig erkannt, aber nie ausfĂŒhrlich beschrieben und benannt worden.cite-ref-jaekel1913-20-2[20]

Taphonomie

Die Taphonomie der drei großen Plateosaurus-Fundstellen Trossingen, Halberstadt (beide D) und Frick (CH) ist in verschiedener Hinsicht ungewöhnlich:cite-ref-sander1992-14-5[14] An allen dreien wurden fast monospezifische Ansammlungen gefunden, was heißt, dass fast alle Funde zur selben Art gehören.cite-ref-sander1992-14-6[14] Ausgefallene ZĂ€hne von Theropoden wurden jedoch an allen drei Fundstellen ausgegraben, wie auch die frĂŒhe Schildkröte Proganochelys.cite-ref-sander1992-14-7[14] An allen Fundstellen wurden vollstĂ€ndige und fast vollstĂ€ndige Skelette gefunden, wie auch Teilskelette und Einzelknochen.cite-ref-sander1992-14-8[14] Die Teilskelette bestehen meist aus Hinterbeinen, der HĂŒfte und dem gesamten oder Teilen des Schwanzes, partielle Vorderkörper und HĂ€lse sind dagegen selten.cite-ref-sander1992-14-9[14] Alle Funde stammen von ausgewachsenen oder zumindest fast erwachsenen Tieren; Jungtiere oder gar SchlĂŒpflinge wurden nie gefunden.cite-ref-sander1992-14-10[14] Diejenigen Funde, die vollstĂ€ndig sind oder aus Hinterbeinen plus anderen Resten bestehen, liegen fast immer „richtig“, d. h. mit dem Bauch nach unten, wie auch die Schildkröten.cite-ref-sander1992-14-11[14] Außerdem sind sie meist gut artikuliert, und die Hinterbeine sind dreidimensional in gefalteter Haltung positioniert, so dass die FĂŒĂŸe oft deutlich tiefer im Sediment liegen als die HĂŒfte.cite-ref-sander1992-14-12[14]

FrĂŒhere Deutungen

In der ersten Veröffentlichung ĂŒber die Plateosaurus-Funde von Trossingen schlug Fraas vor, dass die Tiere im Schlamm stecken geblieben seien, weil nur eine solche Einbettungssituation die Erhaltung des damals einzigen bekannten vollstĂ€ndig artikulierten Skeletts erklĂ€ren könne.cite-ref-fraas1913-44-0[44] Ähnlich interpretierte Jaekel die HalberstĂ€dter Funde als Tiere, die zu tief in SĂŒmpfe gewatet und dort stecken geblieben und ertrunken waren.cite-ref-jaekel1913-20-3[20] Teilskelette waren Jaekels Meinung nach durch Wasser in die Fundstelle eingeschwemmt, und standen im klaren Widerspruch zu einer katastrophalen Einbettung einer Herde.cite-ref-jaekel1913-20-4[20] Von Huene hingegen interpretierte die Sedimente als Ă€olisch, vom Wind in einer WĂŒste zusammengetragen, wo die schwĂ€chsten Individuen, zum großen Teil subadult (nicht ganz ausgewachsen), den harten Bedingungen zum Opfer fielen und im Schlamm ephemerer Wasserlöcher versanken.cite-ref-huene1928-22-1[22] Von Huene begrĂŒndete seine Sichtweise damit, dass der hohe VollstĂ€ndigkeitsgrad Transport ausschließe, und sah Teilskelette und isolierte Knochen als Folge von Verwitterung und Zertrampeln durch andere Tiere an.cite-ref-huene1928-22-2[22] Seemann entwickelte ein anderes Szenario, wonach Herden von Plateosauriern sich an großen Wasserlöchern versammelten, wobei einige Herdenmitglieder ins Wasser gedrĂŒckt wurden. Leichtere Tiere kamen frei, schwere blieben stecken und starben.cite-ref-seemann1933-45-0[45]

Eine andere Sichtweise, fast ein halbes Jahrhundert spĂ€ter von Weishampel vorgeschlagen, sieht die Funde in den unteren Schichten von Trossingen als eine Herde an, die in einem Schlammstrom umkam, wĂ€hrend die Skelette der oberen Schichten ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum zusammengetragen wurden.cite-ref-weis1984-19-5[19] Weishampel erklĂ€rte die ungewöhnliche monospezifische Ansammlung damit, dass Plateosaurus wĂ€hrend dieser Zeit sehr hĂ€ufig war. Diese Theorie wurde in einer populĂ€rwissenschaftlichen Veröffentlichung des Instituts und Museums fĂŒr Geologie und PalĂ€ontologie (heute Institut fĂŒr Geowissenschaften) der Eberhard Karls UniversitĂ€t TĂŒbingen fĂ€lschlicherweise Seemann zugeschriebencite-ref-weiswest1984-46-0[46] und ist seitdem zur StandarderklĂ€rung auf den meisten Internetseiten, in KinderbĂŒchern und anderen populĂ€ren Darstellungen geworden.cite-ref-moser2003-5-14[5] Reiber schlug ein komplizierteres Szenario vor, bei dem die Tiere verdursteten und die Kadaver spĂ€ter von Schlammströmen zusammengeschwemmt wurden.cite-ref-rieber1985a-47-0[47]

Heutige Interpretation

Eine ausfĂŒhrliche Neuuntersuchung der Taphonomie durch Martin Sander ergab, dass die erstmals von Fraas vorgeschlagenecite-ref-fraas1913-44-1[44] „Im-Schlamm-versunken“-Hypothese am wahrscheinlichsten ist: Tiere oberhalb eines gewissen Gewichts sanken in den Schlamm ein, der durch das Gestrampel bei ihren Befreiungsversuchen weiter verflĂŒssigt wurde.cite-ref-sander1992-14-13[14] Das Fraas-Sander’sche Szenario ist das einzige, das alle taphonomischen Beobachtungen schlĂŒssig erklĂ€rt. Die VollstĂ€ndigkeit der einzelnen Funde wurde nicht vom Transport beeinflusst, was daran zu erkennen ist, dass es keine Anzeichen fĂŒr einen solchen gibt, sondern davon, inwieweit Aasfresser an den Kadavern gefressen haben. Jungtiere von Plateosaurus und andere Pflanzenfresser waren zu leicht, um einzusinken, oder konnten sich befreien, und sind somit unter den in Trossingen fossil ĂŒberlieferten Tieren nicht vertreten. Ähnlich blieben Theropoden, die von den verendeten Plateosauriern fraßen, nicht im Schlamm stecken, weil ihr Gesamtgewicht geringer war und auf eine proportional grĂ¶ĂŸere FußflĂ€che verteilt wurde. Es gibt keine Anzeichen fĂŒr ein Auftreten von Plateosaurus in Herden (sowie auch keines dagegen) oder eine durch ein Einzelereignis hervorgerufene Akkumulation („ZusammenspĂŒlung“) von zuvor anderswo vereinzelt verstorbenen Tieren.cite-ref-sander1992-14-14[14]

PalÀobiologie

Haltung und Fortbewegung

Im Laufe der Zeit wurde in der Fachliteratur beinahe jede denkbare Körperhaltung fĂŒr Plateosaurus vorgeschlagen. Von Huene nahm fĂŒr die von ihm in Trossingen ausgegrabenen Tiere digitigrade Bipedie mit unter dem Körper (also vertikal) stehenden Hinterbeinen an, wobei der Rumpf zumindest beim schnellen Rennen steil aufgerichtet sein sollte.cite-ref-huene1926-6-11[6]cite-ref-huene1908-48-0[48] Im Gegensatz dazu schloss der Bearbeiter des HalberstĂ€dter Materials, Otto Jaekel, zunĂ€chst auf eine eidechsenĂ€hnliche Fortbewegung, also vierbeiniges, plantigrades Laufen im Spreizgang mit starker seitlicher Beugung des Körpers.cite-ref-jaekel1910-49-0[49] Nur ein Jahr spĂ€ter jedoch favorisierte Jaekel ein schwerfĂ€lliges, kĂ€nguruartiges Hopsen,cite-ref-jaekel1911-4-6[4] eine Sinneswandlung, fĂŒr die er vom Zoologen Gustav Tornier verspottet wurde,cite-ref-tornier1912-50-0[50] der die Form der GelenkflĂ€chen in der HĂŒfte als typisch reptilisch ansah. Auch Eberhard Fraas, der die ersten Grabungen in Trossingen leitete, sprach sich fĂŒr eine reptilienartige Haltung aus.cite-ref-fraas1913-44-2[44]cite-ref-fraas1912-51-0[51] Eine weitere Publikation zu diesem Thema stammt von MĂŒller-Stoll, der eine Reihe von Merkmalen auflistete, die fĂŒr eine parasagittale (von vorn gesehen senkrechte) Beinhaltung notwendig sind, Plateosaurus jedoch angeblich fehlen, so dass nur ein Kriechgang möglich sei.cite-ref-mullstoll1935-52-0[52] Diese Merkmale sind jedoch bei Plateosaurus sehr wohl vorhanden.cite-ref-mallisontdpii-7-5[7]cite-ref-mallisontdpi-10-3[10]

Ab 1980 fĂŒhrten ein besseres VerstĂ€ndnis der Biomechanik von Dinosauriern im Allgemeinen und insbesondere Studien der Widerstandskraft gegen Biegung im RĂŒcken und der Struktur des Beckens von Plateosaurus durch Andreas Christian und Holger Preuschoftcite-ref-christetal1996-9-1[9]cite-ref-christpreu1996-53-0[53] dazu, dass eine parasagittale, zehengĂ€ngerische Beinstellung und eine mehr oder weniger waagerechte Stellung des RĂŒckens allgemein akzeptiert wurden.cite-ref-moser2003-5-15[5]cite-ref-weiswest1984-46-1[46]cite-ref-galton1990dinosauria-54-0[54]cite-ref-galtonupchurch2004dinosauria-55-0[55]cite-ref-paul1997-56-0[56]cite-ref-welln1994-57-0[57] Viele Forscher waren der Meinung, dass Plateosaurus sich sowohl biped (schnell) wie quadruped (langsam) fortbewegen konnte,cite-ref-christetal1996-9-2[9]cite-ref-christpreu1996-53-1[53]cite-ref-galton1990dinosauria-54-1[54]cite-ref-paul1997-56-1[56] wĂ€hrend Peter Wellnhofer wegen einer starken AbwĂ€rtskrĂŒmmung des Schwanzes darauf schloss, dass eine bipede Fortbewegung unmöglich sei.cite-ref-welln1994-57-1[57] Allerdings zeigte Moser, dass der Schwanz in Wirklichkeit gerade verlief.cite-ref-moser2003-5-16[5]

Diese beinahe universelle Meinung, nach der Plateosaurus einen Übergang zwischen ursprĂŒnglichen zweibeinigen Dinosauriern und den obligat quadrupeden (ausschließlich vierbeinigen) Sauropoden darstellte, wurde 2007 von einer detaillierten Studie widerlegt, in der Bonnan und Senter zeigten, dass Plateosaurus nicht die FĂ€higkeit besaß, seine Hand zu pronieren (mit der HandflĂ€che nach unten zu drehen).cite-ref-bonnsent2007-58-0[58] Die pronierte Position einiger Skelettaufbauten in Museen wird durch einen anatomisch unmöglichen Austausch der Positionen von Radius und Ulna (Speiche und Elle) im Ellenbogen erzeugt.cite-ref-mallisontdpi-10-4[10] Dies bedeutet, dass Plateosaurus obligat biped war (d. h., ausschließlich auf zwei Beinen lief). Weitere Indizien fĂŒr eine rein bipede Fortbewegung sind der große Unterschied in der BeinlĂ€nge (das Hinterbein ist mehr als doppelt so lang wie das Vorderbein), der stark eingeschrĂ€nkte Bewegungsraum des Vorderbeins, sowie die Lage des Schwerpunkts ĂŒber den FĂŒĂŸen.cite-ref-mallisontdpii-7-6[7]cite-ref-mallisontdpi-10-5[10]cite-ref-mallisonbook1-59-0[59]

Plateosaurus zeigt eine Reihe von Anpassungen an ein schnelles Laufen, darunter einen relativ langen Unterschenkel, einen verlĂ€ngerten Mittelfuß und eine digitigrade Fußstellung.cite-ref-mallisontdpi-10-6[10] Im Gegensatz zu an das Laufen angepassten SĂ€ugetieren sind die Hebelarme der beinstreckenden Muskulatur jedoch kurz, besonders im Knöchel, wo ein nach hinten gerichteter Fortsatz am Calcaneus (Fersenbein) fehlt.cite-ref-huene1926-6-12[6] Dies bedeutet, dass Plateosaurus vermutlich im Gegensatz zu SĂ€ugern keine schnellen Gangarten nutzte, bei denen es eine Flugphase gibt (d. h., fĂŒr einen kurzen Zeitraum kein Fuß Kontakt zum Boden hat). Plateosaurus konnte also nicht rennen. Stattdessen muss Plateosaurus hohe Geschwindigkeiten durch hohe Schrittfrequenzen bei kleiner SchrittlĂ€nge erzielt haben, die durch krĂ€ftiges Vor- und RĂŒckziehen des kaum gebeugten Beins erzielt wurden. Dieser Schwerpunkt auf dem RĂŒckziehen, nicht Strecken, des Beins ist typisch fĂŒr Nichtvogel-Dinosaurier.cite-ref-gatsey1990-60-0[60]

ErnÀhrung

Eine Reihe wichtiger Merkmale am SchĂ€del der ursprĂŒnglichen Sauropodomorpha wie Plateosaurus, wie beispielsweise die Kiefergelenkung, sind pflanzenfressenden Reptilien Ă€hnlicher als fleischfressenden, und die Zahnform gleicht der moderner herbivorer oder allesfressender Leguane. Die grĂ¶ĂŸte Breite der Zahnkrone ist grĂ¶ĂŸer als die der Wurzel, was zu einer Schnittkante wie der bei heutigen omnivorer oder herbivorer Echsen fĂŒhrt.cite-ref-galtonupchurch2004dinosauria-55-1[55] Die geriffelt, breit blattförmigen Zahnkronen waren geeignet, Pflanzenmaterial zu zerquetschen.cite-ref-jaekel1911-4-7[4]cite-ref-huene1926-6-13[6]cite-ref-galton1984-11-8[11] Das Kiefergelenk bot der kieferschließenden Muskulatur durch seine tiefe Position einen guten Hebelarm, so dass Plateosaurus einen krĂ€ftigen Biss besaß.cite-ref-galton1984-11-9[11] Zusammenfassend scheint es daher wahrscheinlich, dass Plateosaurus sich ausschließlich von Pflanzen ernĂ€hrte.cite-ref-galton1984-11-10[11]

Barrett schlug vor, dass ursprĂŒngliche sauropodomorphe Dinosaurier ihre pflanzliche ErnĂ€hrung mit dem Greifen kleiner Beute oder dem Verzehr von Aas aufbesserten,cite-ref-barrett2000-61-0[61] diese Spekulation wird vom Fossilbericht weder gestĂŒtzt noch widerlegt.

Bislang ist kein Fossil von Plateosaurus mit Gastrolithen (Magensteinen) bekannt. Die weit verbreitete Ansicht, dass fast alle großen Dinosaurier, mithin auch Plateosaurus, wegen ihres Unvermögens die Nahrung zu zerkauen, Magensteine zur Verdauung einsetzten, wurde in einer Studie ĂŒber die HĂ€ufigkeit, das Volumen und die OberflĂ€chenstruktur von fossilen vorgeblichen Gastrolithen und denen von Vögeln und Alligatoren widerlegt.cite-ref-wings2007-62-0[62]cite-ref-wingssander2007-63-0[63] Abgesehen von Psittacosauriern, bei denen Magensteine wohl als parallele Neuanpassung vorlagen, scheint die Verwendung von Magensteinen als Verdauungshilfe in der Stammlinie der Vögel entstanden zu sein.cite-ref-wingssander2007-63-1[63]

Wachstum, Stoffwechsel und Lebensdauer

Ähnlich wie bei fast allen anderen bis heute untersuchten Nichtvogel-Dinosauriern wuchs Plateosaurus nach einem Muster, das sich von dem der SĂ€uger und der vogelartigen Dinosaurier unterscheidet. Die eng verwandten Sauropoden, die ein fĂŒr Dinosaurier typisches Wachstumsmuster zeigten, wuchsen zunĂ€chst sehr schnell und setzten ihr Wachstum nach der Geschlechtsreife mit etwas erniedrigter Rate fort. Das Wachstum der Sauropoden war jedoch determinat (begrenzt) – die Tiere erreichten also ein Stadium, in dem sie kaum noch weiterwuchsen.cite-ref-sander1999-64-0[64] SĂ€uger wachsen ebenfalls sehr schnell, bei ihnen fĂ€llt aber die Geschlechtsreife meist mehr oder weniger mit dem Erreichen des Wachstumsstopps zusammen. In beiden Gruppen ist die EndgrĂ¶ĂŸe recht konstant. Heutige Echsen zeigen ein sauropodenartiges Wachstumsmuster, mit anfangs schnellerem Wachstum, dann einer Reduktion der Rate etwa ab der Geschlechtsreife, und einem nur noch minimalen Wachstum im Alter. Ihre anfĂ€ngliche Rate ist jedoch deutlich geringer als die von SĂ€ugern, Vögeln und Dinosauriern. Außerdem ist sie starken Schwankungen unterworfen, so dass Individuen gleichen Alters deutlich verschiedene GrĂ¶ĂŸen erreichen können und die erreichte EndgrĂ¶ĂŸe ebenfalls stark variiert. In heute lebenden Tieren ist dieses Wachstumsmuster mit einer verhaltensgebundenen Thermoregulation und einer niedrigen Stoffwechselrate verbunden (Poikilothermie und Ektothermie) und wird EntwicklungsplastizitĂ€t (developmental plasticity) genannt.cite-ref-sk2005-15-2[15]

Plateosaurus folgte einer Wachstumskurve, die der von Sauropoden Ă€hnelt, aber eine variable Wachstumsrate und EndgrĂ¶ĂŸe wie bei heutigen Eidechsen und Schlangen zeigte, wohl als Reaktion auf Umweltvariablen wie das Nahrungsangebot. Einige Individuen waren bei KörperlĂ€ngen von nur 4,8 Metern ausgewachsen, andere erreichten 10 Meter LĂ€nge. Die Zellstruktur der Knochen deutet aber auf schnelles Wachstum hin, wie es von Sauropoden und SĂ€ugern bekannt ist, was auf Endothermie hindeutet. Somit stellt Plateosaurus wohl ein frĂŒhes Stadium in der Entwicklung der Endothermie dar, in dem diese von der EntwicklungsplastizitĂ€t abgekoppelt war. Diese Hypothese beruht auf einer detaillierten Studie der Langknochen-Histologie von Martin Sander und Nicole Klein.cite-ref-sk2005-15-3[15] FĂŒr eine Endothermie von Plateosaurus spricht auch die wohl vogelartige, von LuftsĂ€cken belĂŒftete Lunge, auf die aus dem Atemzugsvolumen geschlossen werden kann.cite-ref-mallisontdpii-7-7[7]

Mittels der Knochenhistologie kann auch das Alter eines Individuums abgeschĂ€tzt werden. Ähnlich den Jahresringen von BĂ€umen werden Wachstumsmarken im Knochen als Ausdruck unterschiedlich starken Wachstums im Verlauf eines Jahres angesehen. Die Anzahl der Wachstumsmarken liefert somit Anhaltspunkte fĂŒr das Mindestalter des entsprechenden Individuums. Allerdings wird mit zunehmendem Alter zunehmend Knochensubstanz wieder resorbiert („aufgelöst“), wodurch Ă€ltere Wachstumsmarken verloren gehen, sodass eine nur schwer genau abschĂ€tzbare Anzahl an Jahren hinzugerechnet werden muss. Hierbei wird beispielsweise bei Langknochen der dickste noch sichtbare Wachstumsring benutzt, um aus dem Durchmesser der Markhöhle auf die maximal resorbierte Anzahl von Wachstumsmarken zu schließen. Mit dieser Methode wird das Alter des Tieres wahrscheinlich etwas ĂŒberschĂ€tzt.cite-ref-ks2007-65-0[65]

Sander und Klein fanden auf diese Weise heraus, dass einige Individuen von Plateosaurus schon mit mindestens 12 Jahren ausgewachsen waren, wĂ€hrend andere noch mit mindestens 20 Jahren langsam wuchsen. Ein Exemplar muss demnach sogar noch mit mindestens 18 Jahren relativ schnell gewachsen sein. Das Alter der meisten in dieser Hinsicht untersuchten Tiere betrug bei Eintritt des Todes zwischen 12 und 20 Jahren. Das Ă€lteste Individuum war etwa 27 Jahre alt. Es ist aber anzunehmen, dass Plateosaurus durchaus ein noch höheres Alter erreichen konnte, da die in Trossingen und Frick fossil ĂŒberlieferten Tiere, die Gegenstand dieser Analyse waren, nicht an AltersschwĂ€che starben, sondern in einem Sumpf verunglĂŒckt waren. Weil Tiere unter 4,8 Meter KörperlĂ€nge fehlen, ist es nicht möglich, eine vollstĂ€ndige Wachstumsserie von Plateosaurus zu erstellen oder die Wachstumsraten in den ersten zehn Lebensjahren abzuschĂ€tzen.cite-ref-sk2005-15-4[15]cite-ref-ks2007-65-1[65]

Weblinks

Commons

:

Plateosaurus

– Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Wiktionary: Plateosaurus

– BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

‱ Dinosaurier wuchs je nach Umweltbedingungen
‱ Norwegens erster Dinosaurier kommt aus der Nordsee

Einzelnachweise

cite-note-knoll-04-11. Fabien Knoll: Review of the tetrapod fauna of the „Lower Stormberg Group“ of the main Karoo Basin (southern Africa): implication for the age of the Lower Elliot Formation. In: Bulletin de la SociĂ©tĂ© GĂ©ologique de France. Bd. 175, Nr. 1, 2004, ISSN 0037-9409, S. 73–83, doi:10.2113/175.1.73.
cite-note-paul-10-22. Gregory S. Paul: The Princeton Field Guide To Dinosaurs. Princeton University Press, Princeton NJ u. a. 2010, ISBN 978-0-691-13720-9, S. 166–168, Online.
cite-note-huene1932-33. ↑ Friedrich Frh. von Huene: Die fossile Reptilordnung Saurischia, ihre Entwicklung und Geschichte (= Monographien zur Geologie und Palaeontologie. Serie 1, Heft 4, ZDB-ID 634428-8). Teil 1. Borntraeger, Leipzig 1932.
cite-note-jaekel1911-44. ↑ Otto Jaekel: Die Wirbeltiere. Eine Übersicht ĂŒber die fossilen und lebenden Formen. Borntraeger, Berlin 1911.
cite-note-moser2003-55. ↑ Markus Moser: Plateosaurus engelhardti Meyer, 1837 (Dinosauria: Sauropodomorpha) aus dem Feuerletten (Mittelkeuper; Obertrias) von Bayern. = Plateosaurus engelhardti Meyer, 1837 (Dinosauria: Sauropodomorpha) from the Feuerletten (Middle Keuper; Upper Triassic) of Bavaria (= Zitteliana. Reihe B: Abhandlungen der Bayerischen Staatssammlung fĂŒr PalĂ€ontologie und Geologie. Bd. 24, ISSN 1612-4138). Bayerische Staatssammlung fĂŒr PalĂ€ontologie und Geologie, MĂŒnchen 2003, (Zugleich: MĂŒnchen, Ludwig-Maximilians-UniversitĂ€t, Dissertation, 2005).
cite-note-huene1926-66. ↑ Friedrich von Huene: VollstĂ€ndige Osteologie eines Plateosauriden aus dem SchwĂ€bischen Keuper (= Geologische und palaeontologische Abhandlungen. NF Bd. 15, Nr. 2, ZDB-ID 501422-0). Fischer, Jena 1926.
cite-note-mallisontdpii-77. ↑ Heinrich Mallison: The digital Plateosaurus II: An assessment of the range of motion of the limbs and vertebral column and of previous reconstructions using a digital skeletal mount. In: Acta Palaeontologica Polonica. Bd. 55, Nr. 3, 2010, ISSN 0567-7920, S. 433–458, doi:10.4202/app.2009.0075.
cite-note-yatesvasc2005-88. ↑ Adam M. Yates, Cecilio C. Vasconcelos: Furcula-like clavicles in the prosauropod dinosaur Massospondylus. In: Journal of Vertebrate Paleontology. Bd. 25, Nr. 2, 2005, ISSN 0272-4634, S. 466–468, doi:10.1671/0272-4634(2005)025[0466:FCITPD]2.0.CO;2.
cite-note-christetal1996-99. ↑ Andreas Christian, Dorothee Koberg, Holger Preuschoft: Shape of the pelvis and posture of the hindlimbs in Plateosaurus. In: PalĂ€ontologische Zeitschrift. Bd. 70, Nr. 3/4, 1996, ISSN 0031-0220, S. 591–601, doi:10.1007/BF02988095.
cite-note-mallisontdpi-1010. ↑ Heinrich Mallison: The Digital Plateosaurus I: Body Mass, Mass Distribution, and Posture Assessed by Using CAD and CAE on a Digitally Mounted Complete Skeleton. In: Palaeontologia Electronica. Bd. 13, Nr. 2, 2010, ISSN 1094-8074, S. 8A, online.
cite-note-galton1984-1111. ↑ Peter M. Galton: Cranial anatomy of the prosauropod dinosaur Plateosaurus from the Knollenmergel (Middle Keuper, Upper Triassic) of Germany. I. Two complete skulls from Trossingen/WĂŒrtt. With comments on the diet. In: Geologica et Palaeontologica. Bd. 18, 1984, ISSN 0072-1018, S. 139–171.
cite-note-frappeletal2001-1212. ↑ Peter B. Frappell, Dave S. Hinds, Dona F. Boggs: Scaling of Respiratory Variables and the Breathing Pattern in Birds: An Allometric and Phylogenetic Approach. In: Physiological and Biochemical Zoology. Bd. 74, Nr. 1, 2001, ISSN 1522-2152, S. 75–89, doi:10.1086/319300.
cite-note-wedel2007-1313. ↑ Mathew Wedel: What pneumaticity tells us about ‚prosauropods‘, and vice versa. In: Paul M. Barrett, David J. Batten (Hrsg.): Evolution and palaeobiology of early sauropodomorph dinosaurs (= Special Papers in Palaeontology. Bd. 77). The Palaeontological Association, London 2007, ISBN 978-1-4051-6933-2, S. 207–222, Digitalisat (PDF; 1,15 MB).
cite-note-sander1992-1414. ↑ P. Martin Sander: The norian Plateosaurus bonebeds of central Europe and their taphonomy. In: Palaeogeography, Palaeoclimatology, Palaeoecology. Bd. 93, Nr. 3/4, 1992, ISSN 0031-0182, S. 255–299, doi:10.1016/0031-0182(92)90100-J.
cite-note-sk2005-1515. ↑ P. Martin Sander, Nicole Klein: Developmental Plasticity in the Life History of a Prosauropod Dinosaur. In: Science. Bd. 310, Nr. 5755, 2005, S. 1800–1802, doi:10.1126/science.1120125.
cite-note-perryetalinpress-1616. ↑ Steven F. Perry, Thomas Breuer, Nadine Pajor: Structure and function of the sauropod respiratory system. In: Nicole Klein, Kristian Remes, Carole T. Gee, P. Martin Sander (Hrsg.): Biology of the Sauropod Dinosaurs. Understanding the Life of Giants. Indiana University Press, Bloomington IN u. a. 2011, ISBN 978-0-253-35508-9, S. 83–93.
cite-note-vonmeyer1837-1717. ↑ Hermann von Meyer: Mitteilung an Prof. Bronn (Plateosaurus engelhardti). In: Neues Jahrbuch fĂŒr Mineralogie, Geognosie, Geologie und Petrefaktenkunde. Jg. 1837, ZDB-ID 123936-3, S. 316, Digitalisat.
cite-note-yates2003-1818. ↑ Adam M. Yates: The species taxonomy of the sauropodomorph dinosaurs from the Löwenstein Formation (Norian, Late Triassic) of Germany. In: Palaeontology. Bd. 46, Nr. 2, 2003, ISSN 0031-0239, S. 317–337, doi:10.1111/j.0031-0239.2003.00301.x.
cite-note-weis1984-1919. ↑ David B. Weishampel: Trossingen: E. Fraas, F. von Huene, R. Seemann, and the „SchwĂ€bische Lindwurm“ Plateosaurus. In: Wolf-Ernst Reif, Frank Westphal (Hrsg.): Third symposium on Mesozoic Terrestrial Ecosystems, TĂŒbingen 1984. Short Papers. Attempto, TĂŒbingen 1984, ISBN 3-921552-50-8, S. 249–253.
cite-note-jaekel1913-2020. ↑ Otto Jaekel: Über die Wirbeltierfunde in der oberen Trias von Halberstadt. In: Palaeontologische Zeitschrift. Bd. 1, Nr. 1, 1914, S. 155–215, doi:10.1007/BF03160336.
cite-note-mas-2121. ↑ Markus Schmitz / mas: Saurier in Trossingen. In: SĂŒdkurier, vom 7. Oktober 2010.
cite-note-huene1928-2222. ↑ Friedrich von Huene: Lebensbild des Saurischier-Vorkommens im obersten Keuper von Trossingen in WĂŒrttemberg. In: Palaeobiologica. Bd. 1, 1928, ZDB-ID 533418-4, S. 103–116.
cite-note-2323. ↑ Grösstes Saurierskelett der Schweiz in Frick gefunden. Schweizer Radio und Fernsehen, 1. Juli 2015, abgerufen am 1. Juli 2015.
cite-note-hurum2006-2424. ↑ JĂžrn Harald Hurum, Morten Bergan, Reidar MĂŒller, Johan Petter Nystuen, Nicole Klein: A Late Triassic dinosaur bone, offshore Norway. In: Norwegian Journal of Geology. Bd. 86, Nr. 2, 2006, ISSN 0029-196X, S. 117–123, Digitalisat (PDF;305,25) (Memento vom 24. September 2015 im Internet Archive).
cite-note-jenkins-etal-2525. ↑ Farish A. Jenkins, Neil H. Shubin, William W. Amaral, Steven M. Gatesy, Charles R. Schaff, Lars B. Clemmensen, William R. Downs, Army R. Davidson, Niels Bonde, Frank Osbaeck: Late triassic continental vertebrates and depositional environments of the Fleming Fjord Formation, Jameson Land, East Greenland (= Meddelelser om Grþnland. Geoscience. Bd. 32). Kommissionen for videnskabelige Undersþgelser i Grþnland, Copenhagen 1994, ISBN 87-601-4573-0.
cite-note-2626. ↑ Victor Beccari, Octávio Mateus, Oliver Wings, Jesper Milàn, Lars B. Clemmensen: Issi saaneq gen. et sp. nov. – A New Sauropodomorph Dinosaur from the Late Triassic (Norian) of Jameson Land, Central East Greenland In: Diversity. Bd. 13, Nr. 11, 2021, Art.-Nr. 561, doi:10.3390/d13110561.
cite-note-vonmeyer1845-2727. ↑ Hermann von Meyer: System der fossilen Saurier. In: Neues Jahrbuch fĂŒr Mineralogie, Geognosie, Geologie und Petrefakten-Kunde. Jg. 1845, S. 278–285, Digitalisat.
cite-note-marsh1895-2828. ↑ Othniel C. Marsh: On the affinities and classification of the dinosaurian reptiles. In: American Journal of Science. Bd. 150 = Series 3, Bd. 50, Nr. 300, Article 55, 1895, ISSN 0002-9599, S. 483–498, Digitalisat.
cite-note-huene1926a-2929. ↑ Friedrich von Huene: On several known and unknown reptiles of the order Saurischia from England and France. In: Annals and Magazine of Natural History. Series 9, Bd. 17, Nr. 101, 1926, ZDB-ID 280102-4, S. 473–489, doi:10.1080/00222932608633437.
cite-note-ccyoung1941-3030. ↑ Chung-chien Yang: A complete osteology of Lufengosaurus huenei Young (gen. et sp. nov.) from Lufeng, Yunnan, China (= Paléontologia sinica. Series C: Fossil vertebrates of China. Nr. 121 = NS Nr. 7, ZDB-ID 1168040-4). Geological Survey of China, Pehpei u. a. 1941.
cite-note-bonaparte1971-3131. ↑ JosĂ© F. Bonaparte: Los tetrĂĄpodos del sector superior de la formaciĂłn Los Colorados, La Rioja, Argentina (triĂĄsico superior) (= Opera Lilloana. Bd. 22, ISSN 0078-5245). Band 1. Universidad Nacional de TucumĂĄn – FundaciĂłn y Instituto Miguel Lillo, TucumĂĄn 1971.
cite-note-huene1905-3232. ↑ Friedrich von Huene: Über die Trias-Dinosaurier Europas. In: Zeitschrift der Deutschen Geologischen Gesellschaft. Bd. 57, 1905, ISSN 0012-0189, S. 345–349.
cite-note-lealetal2004-3333. ↑ Luciano A. Leal, Sergio A. K. Azevedo, Alexander W. A. Kellner, Átila A. S. Da Rosa: A new early dinosaur (Sauropodomorpha) from the Caturrita Formation (Late Triassic), Paraná Basin, Brazil (= Zootaxa. 690). Magnolia Press, Auckland 2004.
cite-note-yates2010-3434. ↑ Adam M. Yates: A revision of the problematic sauropodomorph dinosaurs from Manchester, Connecticut and the status of Anchisaurus Marsh. In: Palaeontology. Bd. 53, Nr. 4, 2010, S. 739–752, doi:10.1111/j.1475-4983.2010.00952.x.
cite-note-blankenhorn1898-3535. ↑ Max Blankenhorn: Saurierfunde im FrĂ€nkischen Keuper. In: Sitzungsberichte der Physikalisch-medicinischen SocietĂ€t in Erlangen. Heft 29, 1897, ISSN 0371-2117, S. 67–91, Digitalisat.
cite-note-agassiz1844-3636. ↑ Louis Agassiz: Nomenclator Zoologicus, continens nomina systernatica generum animalium tam viventium quam fossilium, secundum ordinem alphabeticum disposita, adjectis auctoribus, libris in quibus reperiuntur, anno editionis, etymologia et familiis, ad quas pertinent, in sirigulis classibus. Fasciculus 6: Reptilia. Jent & Gassmann, Soloduri 1844.
cite-note-agassiz1846-3737. ↑ Louis Agassiz: Nomenclatoris zoologici index universalis, continens nomina systernatica classium, ordinum, familiarurn et generum animalium omnium, tam viventium quam fossilium, secundum ordinem alphabeticum unicum disposita, adjectis homonymiis, plantarum, nec non variis adnotationibus et emendationibus. Jent & Gassmann, Soloduri 1846.
cite-note-vollrath1959-3838. ↑ Alfred Vollrath: Schichtenfolge (Stratigraphie). In: Geologisches Landesamt in Baden-WĂŒrttemberg (Hrsg.): ErlĂ€uterungen zur Geologischen Karte von Stuttgart und Umgebung. 1:50 000. Landesvermessungsamt Baden-WĂŒrttemberg, Stuttgart 1959, S. 27–89.
cite-note-galton1985-3939. ↑ Peter M. Galton: Cranial anatomy of the prosauropod dinosaur Plateosaurus from the Knollenmergel (Middle Keuper, Upper Triassic) of Germany. II. All the cranial material and details of soft-part anatomy. In: Geologica et Palaeontologica. Bd. 19, 1985, S. 119–159.
cite-note-galton1986-4040. ↑ Peter M. Galton: Prosauropod dinosaur Plateosaurus (= Gresslyosaurus) (Saurischia: Sauropodomorpha) from the Upper Triassic of Switzerland. In: Geologica et Paleontologica. Bd. 20, 1986, S. 167–183.
cite-note-galton2000-4141. ↑ Peter M. Galton: The prosauropod dinosaur Plateosaurus Meyer, 1837 (Saurischia, Sauropodomorpha). I: The syntypes of P. engelhardti Meyer, 1837 (Upper Triassic, Germany), with notes on other European prosauropods with „distally straight“ femora. In: Neues Jahrbuch fĂŒr Geologie und PalĂ€ontologie. Abhandlungen. Bd. 216, Nr. 2, 2000, ISSN 0077-7749, S. 233–275.
cite-note-galton2001-4242. ↑ Peter M. Galton: The prosauropod dinosaur Plateosaurus Meyer, 1837 (Saurischia: Sauropodomorpha; Upper Triassic). II. Notes on the referred species. In: Revue PalĂ©obiologie. Bd. 20, Nr. 2, 2001, ISSN 0253-6730, S. 435–502.
cite-note-weishampeletal2004dinosauria-4343. ↑ David B. Weishampel, Paul M. Barrett, Rodolfo A. Coria, Jean Le Loeuff, Xing Xu, Xijin Zhao, Ashok Sahni, Elizabeth Gomani, Christopher R. Noto: Dinosaur distribution. In: David B. Weishampel, Peter Dodson, Halszka Osmólska (Hrsg.): The Dinosauria. 2nd edition. University of California Press, Berkeley CA u. a. 2004, ISBN 0-520-24209-2, S. 517–683, hier S. 524.
cite-note-fraas1913-4444. ↑ Eberhard Fraas: Die neuesten Dinosaurierfunde in der schwĂ€bischen Trias. In: Die Naturwissenschaften. Bd. 1, Nr. 45, 1913, S. 1097–1100, doi:10.1007/BF01493265, Digitalisat.
cite-note-seemann1933-4545. ↑ Reinhold Seemann: Das Saurierlager in den Keupermergeln bei Trossingen. In: Jahreshefte des Vereins fĂŒr VaterlĂ€ndische Naturkunde in WĂŒrttemberg. Bd. 89, 1933, ISSN 0368-4717, S. 129–160.
cite-note-weiswest1984-4646. ↑ David B. Weishampel, Frank Westphal: Die Plateosaurier von Trossingen im Geologischen Institut der Eberhard-Karls-UniversitĂ€t TĂŒbingen (= Ausstellungskataloge der UniversitĂ€t TĂŒbingen. Bd. 19). Attempto, TĂŒbingen 1986, ISBN 3-921552-76-1.
cite-note-rieber1985a-4747. ↑ Hans Rieber: Der Plateosaurier von Frick. In: Uni ZĂŒrich. Nr. 6, 1985, S. 3–4.
cite-note-huene1908-4848. ↑ Friedrich von Huene: Die Dinosaurier der europĂ€ischen Triasformation mit BerĂŒcksichtigung der aussereuropĂ€ischen Vorkommnisse (= Geologische und palaeontologische Abhandlungen. Supplementband 1, ZDB-ID 510890-1). 2 Teile (Text-Tl., Tafel-Tl.). Fischer, Jena 1907–1908.
cite-note-jaekel1910-4949. ↑ Otto Jaekel: Die Fußstellung und Lebensweise der grossen Dinosaurier. In: Monatsberichte der Deutschen Geologischen Gesellschaft. Nr. 1, 1910, ZDB-ID 564381-8, S. 270–277, Digitalisat.
cite-note-tornier1912-5050. ↑ Gustav Tornier: Bemerkungen zu den AusfĂŒhrungen des Herrn JĂ€kel. In: Zeitschrift der Deutschen Geologischen Gesellschaft. Bd. 64, B: Monatsberichte. Nr. 1, 1912, ZDB-ID 511192-4, S. 2–24, Digitalisat.
cite-note-fraas1912-5151. ↑ Eberhard Fraas: Die schwĂ€bischen Dinosaurier. In: Jahreshefte des Vereins fĂŒr vaterlĂ€ndische Naturkunde in WĂŒrttemberg. Jg. 68, 1912, S. LXVI–LXVII, Digitalisat.
cite-note-mullstoll1935-5252. ↑ Hanns MĂŒller-Stoll: Studie zur biologischen Anatomie der Gattung Plateosaurus. In: Verhandlungen des Naturhistorisch-Medizinischen Vereins zu Heidelberg. Bd. 18, Nr. 1, 1935, ZDB-ID 201638-2, S. 16–30.
cite-note-christpreu1996-5353. ↑ Andreas Christian, Holger Preuschoft: Deducing the body posture of extinct large vertebrates from the shape of the vertebral column. In: Palaeontology. Bd. 39, Nr. 4, 1996, S. 801–812, Digitalisat (PDF; 768,69 kB).
cite-note-galton1990dinosauria-5454. ↑ Peter M. Galton: Basal Sauropodomorpha-Prosauropoda. In: David B. Weishampel, Peter Dodson, Halszka Osmólska (Hrsg.): The Dinosauria. University of California Press, Berkeley CA u. a. 1990, ISBN 0-520-06726-6, S. 320–344.
cite-note-galtonupchurch2004dinosauria-5555. ↑ Peter M. Galton, Paul Upchurch: Prosauropoda. In: David B. Weishampel, Peter Dodson, Halszka Osmólska (Hrsg.): The Dinosauria. 2nd edition. University of California Press, Berkeley CA u. a. 2004, ISBN 0-520-24209-2, S. 232–258.
cite-note-paul1997-5656. ↑ Gregory S. Paul: Dinosaur models: the good, the bad, and using them to estimate the mass of dinosaurs. In: Donald L. Wolberg, Edmund Stump, Gary Rosenberg (Hrsg.): Dinofest International. Proceedings of a Symposium held at Arizona State University. Academy of Natural Sciences, Philadelphia PA 1997, ISBN 0-935868-94-1, S. 129–154, Digitalisat (PDF; 13,26 MB).
cite-note-welln1994-5757. ↑ Peter Wellnhofer: Prosauropod dinosaurs from the Feuerletten (Middle Norian) of Ellingen near Weissenburg in Bavaria. In: Revue de PalĂ©obiologie. Volume SpĂ©cial. 7, 1993, ISSN 0253-6730, S. 263–271.
cite-note-bonnsent2007-5858. ↑ Matthew F. Bonnan, Phil Senter: Were the basal sauropodomorph dinosaurs Plateosaurus and Massospondylus habitual quadrupeds? In: Paul M. Barrett, David J. Batten (Hrsg.): Evolution and palaeobiology of early sauropodomorph dinosaurs (= Special Papers in Palaeontology. Bd. 77). The Palaeontological Association, London 2007, ISBN 978-1-4051-6933-2, S. 139–155.
cite-note-mallisonbook1-5959. ↑ Heinrich Mallison: Plateosaurus in 3D: How CAD Models and Kinetic-Dynamic Help Bringing an Extinct Animal to life. In: Nicole Klein, Kristian Remes, Carole T. Gee, P. Martin Sander (Hrsg.): Biology of the Sauropod Dinosaurs. Understanding the Life of Giants. Indiana University Press, Bloomington IN u. a. 2011, ISBN 978-0-253-35508-9, S. 216–236.
cite-note-gatsey1990-6060. ↑ Stephen M. Gatesy: Caudofemoral musculature and the evolution of theropod locomotion. In: Paleobiology. Bd. 16, Nr. 2, 1990, ISSN 0094-8373, S. 170–186.
cite-note-barrett2000-6161. ↑ Paul M. Barrett: Prosauropod dinosaurs and iguanas: Speculations on the diets of extinct reptiles. In: Hans-Dieter Sues: Evolution of Herbivory in terrestrial Vertebrates. Perspectives from the Fossil Record. Cambridge University Press, Cambridge u. a. 2000, ISBN 0-521-59449-9, S. 42–78, doi:10.1017/CBO9780511549717.004.
cite-note-wings2007-6262. ↑ Oliver Wings: A review of gastrolith function with implications for fossil vertebrates and a revised classification. In: Acta Palaeontologica Polonica. Bd. 52, Nr. 1, 2007, S. 1–16, online.
cite-note-wingssander2007-6363. ↑ Oliver Wings, P. Martin Sander: No gastric mill in sauropod dinosaurs: new evidence from analysis of gastrolith mass and function in ostriches. In: Proceedings of the Royal Society. Series B: Biological Sciences. Bd. 274, Nr. 1610, 2007, ISSN 0080-4649, S. 635–640, doi:10.1098/rspb.2006.3763.
cite-note-sander1999-6464. ↑ P. Martin Sander: Life history of Tendaguru sauropods as inferred from long-bone histology. In: Mitteilungen aus dem Museum fĂŒr Naturkunde in Berlin. Geowissenschaftliche Reihe. Bd. 2, Nr. 1, 1999, ISSN 1435-1943, S. 103–112, doi:10.1002/mmng.1999.4860020107.
cite-note-ks2007-6565. ↑ Nicole Klein, P. Martin Sander: Bone histology and growth of the prosauropod dinosaur Plateosaurus engelhardti von Meyer, 1837 from the norian bonebeds of Trossingen (Germany) and Frick (Switzerland). In: Paul M. Barrett, David J. Batten (Hrsg.): Evolution and palaeobiology of early sauropodomorph dinosaurs (= Special Papers in Palaeontology. Bd. 77). The Palaeontological Association, London 2007, ISBN 978-1-4051-6933-2, S. 169–206.